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Die Sportanlagen Friedlands - "Schlager einer kleinen Stadt"

"Schlager einer kleinen Stadt" war eine beliebte Sendung in der DDR. Dieser Titel trifft auf die Sportanlagen unserer Stadt Friedland voll zu.

Schon der Turnplatz von 1814 war für die kleine Ackerbürgerstadt Friedland mit ungefähr 4.000 Einwohnern bemerkenswert. Hier holten sich Bürger vieler anderer Mecklenburger Städte Anregungen zum Aufbau eigener Turnplätze, u. a. Neubrandenburg, Neustrelitz, Malchin Stavenhagen, Altentreptow...

Immer haben die "Stadtväter" gemeinsam mit den Sportlern und den Friedländer Betrieben große Anstrengugen unternommen, um für den Sport die notwendigen materiellen Bedingungen zu schaffen. Oft fehlten zur DDR-Zeit die finanziellen Mittel oder Baukapazitäten - in bewerter Zusammenarbeit wurde trotzdem Erstaunliches geschaffen.

Nach der politischen Wende 1989/1990 hat sich die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem TSV Friedland 1814 um die Rekonstruktion bzw. den Neubau vieler Sportanlagen bemüht. Die meisten unserer Sportstätten genügen heute den höchsten Ansprüchen - dafür allen Verantwortlichen von Stadt, Kreis und Land unseren herzlichen Dank.

Unsere Sportanlagen

Alter Friedländer Turnplatz von 1814 (1)

(Am Ende der Straße "An der Kleinbahn" Richtung Günthersfelde)

Der alte Turnplatz wurde zum 200. Geburtstag von Friedrich Ludwig Jahn 1978 von den Sportlern in Zusammenarbeit mit den Betrieben neu gestaltet. Ein Gedenkstein und eine Schautafel würdigen diesen zweitältesten öffentlichen Turnplatz Deutschlands. Zum Jubiläum "200 Jahre Turnen in Friedland" wurden einfache Turngeräte aufgestellt und regen zum sportlichen Treiben an.

Sportstätte am Hagedorn (2)

Die "Sportstätte am Hagedorn" befindet sich zwischen Heinrich-Köhn-Straße, Hagedornstraße und der Straße "Vor dem Walltor". Parkplatz: Heinrich-Köhn-Straße

Hauptplatz (3)

(Sportstätte am Hagedorn, Parkplatz Heinrich-Köhn-Straße)

Der Hauptplatz mit Rasenplatz und Kunststoff-Leichtathletikanlagen wurde am 27. 08. 2011 übergeben. Land, Kreis und Stadt haben nahezu 1 Millionen Mark für den Neubau dieser Anlage bereit gestellt.

Kunstrasenplatz (4)

(Sportstätte am Hagedorn, Parkplatz Heinrich-Köhn-Straße)

Am 03. 11. 2010 vollzogen der Innenminister M-V, Lorenz Caffier, und der Hauptsportlehrer der Friedländer Gesamtschule, Dr. Roland Gröbe, den Anstoß zum ersten Spiel auf dem Kunstrasenplatz. Durch die Beleuchtung ist nun auch im Winterhalbjahr der Schulsport und das Training der Sektion Fußball außerhalb der Halle gesichert.

Handballplatz (Kunststoff) (5)

(Sportstätte am Hagedorn, Vor dem Walltor 3, Parkplatz Heinrich-Köhn-Straße)

Der von den Sportlern nach dem Krieg geschaffene Kleinfeld-Handballplatz konnte nach der Wende als Kunststoffplatz rekonstruiert werden. War früher bei Regen der Platz oft unbespielbar, kann er jetzt immer genutzt werden.

2. Fußballplaz (Großfeld - Rasen) (6)

(Sportstätte am Hagedorn, Heinrich-Köhn-Straße)

Dieser Platz wurde von den Sportlern in Zusammenarbeit mit den Friedländer Betrieben in Eigeninitiative geschaffen. Auf diesem Platz wird vorrangig das Training absolviert und müssen bis zur Freigabe des neuen Rasenplatzes die Punktspiele absolviert werden (Sommer 2012)

Skateboardanlage (7)

(Sportstätte am Hagedorn, an der Heinrich-Köhn-Straße)

Durch eine private Spende konnte eine Anlage für die Skateboardfreunde aufgebaut werden. Die Bahn wurde am 27. 08. 2011 zur Nutzung übergeben.

Tennisplatz (8)

(Vor dem Walltor 1, hinter dem Volkshaus)

Schon vor 1900 war im Garten des Café Bauer ein Tennisplatz gebaut worden. Die aktiven Tennisspieler finanzierten 1933 den Bau eines 2. Platzes und leisteten dabei tatkräftige Hilfe. 1988 konnten in bewährter Zusammenarbeit Sportler - Betriebe - Stadtverwaltung die Plätze 3 und 4 fertig gestellt werden. Vom Klub der Werktätigen und den Tennissportlern wurde das Tennishaus (heute Vereinshaus des TSV) errichtet. Nach der Wende wurden vom TSV zwei Plätze von der Treuhand gekauft.

Turnhallen / Sporthallen

Turnhalle "Friedrich Ludwig Jahn" (9)

(Vor dem Walltor, Parkplatz Heinrich-Köhn-Straße)

Diese Turnhalle sollte eigentlich in Sachsen gebaut werden. Auf Anregung von Sportfreund Heinrich Köhn schrieben viele Friedländer Schüler und Sportler an Walter Ulbricht, dass diese Halle unsere 1945 abgebrannte Halle ersetzen sollte - dieser Bitte wurde entsprochen. Die Halle wurde am 23. 09. 1953 auf dem Hagedorn eingeweiht.

Sporthalle am Hagedorn (10)

(Sportstätte am Hagedorn, Parkplatz Hagedornstraße)

Diese Halle wurde von der Stadt nach der Wende statt der beiden Tonnenhallen aus der DDR-Zeit gebaut. Mit einem Spielfeld 20 x 40 m erlaubt sie auch Handballspiele. Sie wird gleichermaßen für den Schulsport wie den Vereinssport genutzt.

Gymnastikhalle am Hagedorn (11)

(Sportstätte am Hagedorn, Parkplatz Hagedornstraße)

Auch diese Halle wurde nach der politischen Wende von der Stadt gebaut. Vom Verein wird sie vor allem als Trainingsstätte für Aikido genutzt.

Sporthalle der Neuen Friedländer Gesamtschule (12)

(Dr.-Karl-Beyer-Straße 4)

Mit dem Neubau des Friedländer Gymnasiums wurde diese Großsporthalle errichtet. Die Kreisverwaltung und die Schulleitung hatten durchgesetzt, dass statt der vom Schulraumprogramm vorgegebenen Halle 18 x 27 m eine Zweifelderhalle mit Handballfeld 20 x 40 m gebaut wurde. Der Verein nutzt diese Halle vor allem für Handball, Volleyball, Badminton, Gerätturnen und im Winter für Tennis. Zur Schulsportanlage gehören Leichtathletik-Außenanlagen mit 100-m-Bahn, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoß sowie ein Kunststoff-Handballfeld

Trainingsanlage Kraftsport - Fitnesscenter (13)

(Pasewalker Str. 3 a)

Für die Kraftsportler wurde die ehemalige Verkaufstelle Schlecker in der Pasewalkerstraße angemietet und so beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training geschaffen.

Kegelbahn (14)

(Vor dem Walltor 1, hinter dem Volkshaus)

Die Kegelbahn (Bohle) wurde vom Klub der Werktätigen 1969 in der Volkswirtschaftlichen Masseninitiative am Wall beim Tennisplatz errichtet und von der Stadt nach der politischen Wende privatisiert (Jochen Wohlmuth). Damit stellte die Sektion Kegeln ihre Arbeit 1990 ein.

Bowlingbahn (15)

(Salower Straße 44)

In der Gaststätte "Mecklenburger Bierstuben" (Iris Steinke) besteht eine Bowling-Anlage mit 4 Bahnen. Zum geselligen Ausgleich wird sie auch von vielen Friedländer Sportlern genutzt

Schwimmbad (16)

(Woldegker Chaussee 16)

Ebenfalls in der Volkswirtschaftlichen Masseninitiative wurde das Schwimmbad errichtet. Nach der politischen Wende wurde das Bad von der Stadt vollkommen rekonstruiert. Mit seinen schönen Außenanlagen und der Solarerwärmung lockt dieses Freibad auch viele Auswärtige zum Baden an.

Schießplatz (17)

(Bauersheimer Weg, ehemalige Kiesgrube)

Die Friedländer Schützenzuft e. V. führt Training und Wettkämpfe auf dem Schießplatz am Bauersheimer Weg (ehemalige Kiesgrube) durch.

Pferdesportanlage (18)

(Koppel der Fleischerei Dallmann, Voßweg 29)

Der Pferdesportverein Friedland e. V. nutzt für das Training und Wettkämpfe die Koppel hinter der Fleischerei Dallmann an der Neubrandenburger Straße.

Traditionszimmer des TSV Friedland 1814 (19)

(Altes Friedländer Gymnasium, Rudolf-Breitscheid-Straße 5)

Das Traditionszimmer des TSV Friedland 1814 zeigt die Geschichte des Sports in unserer Stadt im Zusammenhang mit der Entwicklung des Sports in Deutschland. Es wird aufgezeigt, wie sich ökonomische und politische Verhältnisse auf den Sport auswirkten.