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Berichte zu einzelnen Spieltagen in der Kreisoberliga

11. Spieltag, 08.11.2015     FSV Mirow/Rechlin II – TSV Friedland 1814 II (1:2) 3:4

Die Hagedornkicker spielten mit einem 4-4-2. Durch die Verletzung von Kapitän Robert Stahl rückte Julian Kurzke als Mannschaftsführer nach. In der ersten viertel Stunde gaben die Gäste den Ton an. Von Anfang an wurden sich gute Chancen herausgespielt. Mittelfeldmotor David Kühn bereitete die erste gute Chance für die Friedländer vor. Er flankte den Ball auf Robert Przygodda, der den Ball knapp am Tor vorbei an das Außennetz schoss. Erst nur als Vorbereiter, kam David Kühn kurze Zeit später, nach einem Abstoß von Robert Linse, selbst zum Abschluss. Das erste Tor(16. Minute) des Tages erzielten dann aber doch die Mirower. Damit nutzten sie die erste gute Chance, die sie sich herausgespielt haben und hätten eine Minute später zum 2-0 erhöhen können. Doch zum Glück hatte der Pfosten etwas dagegen. Die Gäste versuchten nun wieder in Tritt zu kommen und spielten weiterhin mit Zug zum Tor. So flankte Julian Kurzke auf den Kopf von Oliver Köller, welcher den Ball aber direkt in die Arme des Torwartes köpfte. Ein gut getretener Freistoß von Matthias Pieske ging leider auch nur knapp am Tor vorbei. Die Friedländer ließen noch weitere Chancen liegen. Mario Fritz hätte nach einer guten halben Stunde per Kopf ausgleichen können. Das erlösende 1-1 fiel dann in der 35. Spielminute durch einen direkt verwandelten Freistoß von Robert Linse. Dieser platzierte den Ball mit der Innenseite in die lange Ecke. Nur zwei Minuten später gingen die Gäste durch Robert Przygodda mit 1-2 in Führung. Einen großen Anteil hatte daran auch Oliver Köller, der den Ball gut für den Torschützen auflegte. Eben dieser Torschütze hätte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar noch das 1-3 erzielen können, nachdem er sich gut durchsetzte. Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hat. Erst hatte Außenverteidiger Hannes Welchar nach einer Ecke eine sehr gute Chance und dann war es Robert Przygodda, der den Ball nach einem starken Zuspiel von Kühn knapp am Tor vorbei schoss. In der 55. Spielminute fiel dann doch noch das hochverdiente 1-3 für die Hagedornkicker durch Toni Becker. Die Freude währte dennoch nicht lange, da die Gastgeber in der 59. Minute den Anschlusstreffer erzielten. Worüber die Wenigsten nach dem Spiel ein Wort verlieren, sind die vielen Chancen, die die Friedländer Offensive nicht nutzen konnte. Etwas, dass aber noch nach Wochen in Erinnerung bleibt, ist ein Fehler des Torwarts. Eine bis dahin gute Leistung des Keepers Heinz Bleeck wurde von einem kapitalen Fehlgriff überschattet, welcher zum 3-3(68.) führte. Nach eigenen Angaben sei er von der Sonne geblendet worden. Kopf hoch – weiter machen, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Balsam für die Friedländer Fußballseele war der Treffer zum 3-4(74.) durch Oliver Köller. Nach mächtigem Gewusel im Strafraum der Gastgeber, schoss der Stürmer den Ball per Direktabnahme ins Tor. Diesmal konnte die Führung bis zum Ende gehalten werden und der Unparteiische pfiff das Spiel, wie auch schon die 1. Halbzeit, sehr pünktlich ab.

Aufstellung: Bleeck- Welchar, Linse, Dallmann, Pieske- Kurzke, Kühn, Fritz, Przygodda (Jennrich 82.)- Rösler (Becker 46.), Köller

Robin Raddatz

 

10. Spieltag, 31.10.2015       TSV 1814 Friedland II - MSV Groß Miltzow 3:2

Bereits in der dritten Spielminute gingen die Gastgeber durch einen Freistoß von Reichelt in Führung. Der als Flanke getretene Ball senkte sich unhaltbar für den Keeper in die lange Ecke. Der ehemalige Spieler der heutigen Gäste nahm immer wieder die Position des zweiten Stürmers ein und machte so die Friedländer Offensive variabler. Dass die Friedländer heute mit einer spielerisch überlegenden Truppe auflaufen konnten, war natürlich auch dem geschuldet, dass die 1. Männermannschaft spielfrei hatte. Trotzdem ist dieser Umstand keinesfalls eine Punktegarantie. Durch einige Fehlpässe im Spielaufbau bekamen die Spieler des MSV Groß Miltzow immer wieder Räume, die sie für gefährliche Aktionen nutzten. So konnte sich beispielsweise Tobias Güllmeister einmal stark durchsetzen und legte den Ball auf Markus Stapel quer. Dem Ausgleich stand in dieser Situation eine Abseitsposition im Weg. In der 19. Minute erzielte Toni Jäger den Ausgleich für die Gäste. Dabei setzte er sich gut gegen die Friedländer Defensive durch und schloss aus über 20 Metern erfolgreich ab. Gute Gelegenheiten für die Friedländer hatten vor allem Benjamin Günther- Schriewer und Oliver Köller. Doch für die erneute Führung sollte es bis zum Halbzeitpfiff nicht reichen. Die „Zweite“ hatte sogar noch etwas Glück, nicht mit einem Rückstand in die Halbzeitpause zu gehen. Der Miltzower Stürmer Stapel köpfte den Ball in das Tor. Der Schiedsrichter pfiff die Aktion aber wegen einer Abseitsstellung zurück. So ging es mit einem 1-1 Unentschieden in die 2. Halbzeit. Diese begann für die Hausherren deutlich besser. Im Gegensatz zur ersten Hälfte wurden die Räume im Mittelfeld besser genutzt und mit der Einwechselung von Toni Jennrich, schien das Trainerteam die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nach einem schönen Spielzug über Kurzke und Schiffner, flankte Jennrich den Ball mustergültig zu Reichelt, der den Ball per Direktannahme in das gegnerische Gehäuse schoss. Drei Minuten später baute Reichelt quasi im Alleingang die Führung auf 3-1 aus. Auf Höhe des Strafraumes schloss „Agali“ nach guter Vorarbeit von Günther- Schriewer abermals direkt aus der Drehung ab und besiegelte sein „Groß Miltzow – Verbot“. ;-) Infolgedessen hatten die Hagedornkicker einige richtig gute Torchancen. Sie verpassten es aber das entscheidende 4-1 zu machen. Aus dem nicht geahndeten Abseits heraus kam Reichelt frei vor das Tor. Dieser hätte den Ball annehmen und mit links einschieben können. Stattdessen entschied er sich für einen Lupfer, der dann nicht zum Torerfolg führte. Die Gäste konnten sogar noch einmal in der 75. Minute durch Toni Jäger den Spielstand auf 3-2 verkürzen. Auch wenn die Friedländer in der Schlussphase dem 4-2 näher waren als die Miltzower dem 3-3, war es bis zum Schluss unnötig spannend. Oft rächen sich die nicht genutzten Großchancen. Am heutigen Tage blieb es aber bei dem 3-2 für die Zweitvertretung der Hagedornkicker, sodass erneut wichtige Punkte eingefahren werden konnten.

Aufstellung: Bleeck, Schiffner, Linse, Dallmann, Krüger- Kurzke, Stahl, Fritz (46. Jennrich), Günther-Schriewer, Reichelt (90. Przygodda) - Köller

Robin Raddatz

 

9. Spieltag, 24.10.2015         FV Wokuhl – TSV Friedland 1814 II 1-1

Am neunten Spieltag der KOL MSE ging es für die 2. Männerschaft des TSV Friedland 1814 nach Wokuhl. Die Stammkräfte Daniel Koreng und Rico Stange mussten die Erwärmung verletzungsbedingt abbrechen und konnten das Spiel leider nur von draußen verfolgen. Gute Besserung Jungs! Mit einem 4-5-1 begannen die Friedländer auf fremden Gefilde und waren in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste versäumten es, sich Großchancen herauszuspielen. Hin und wieder gab es zwar gute Torgelegenheiten aber brandgefährlich wurde es auf beiden Seiten nur sehr selten. Erwähnenswert ist aus Friedländer Sicht der Fernschuss von Oliver Köller, der sehr gut vom Torwart gehalten wurde. Ein erzieltes Tor durch Robert Przygodda wurde vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Abseits. Die Heimelf kam fast nur durch Konter gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach 45 Minuten beendete der Schiedsrichter die erste Hälfte. Aus Sicht der Hagedornkicker war das 0-0 zur Halbzeit zu wenig. Während die Gäste an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpften und weiterhin aus der Defensive heraus das Spiel aufbauten, kam der FV Wokuhl nun auch besser in das Spiel. Um einen gut gespielten Pass in die Schnittstelle der Friedländer Abwehr zu klären, eilte der Keeper Heinz Bleeck aus dem Tor heraus und schoss Robert Linse an. Der Ball prallte dadurch vor die Füße des Gegners, der diesen dann nur noch in das leere Tor schieben musste. Durch den Gegentreffer in der 56. Minute ließen sich die Friedländer aber nicht beirren. Der Ausgleich sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Nach 60 Minuten bekamen die Gäste einen Freistoß in guter Position, halblinks, ungefähr 20 Meter vor dem Tor. Robert Linse läuft an, das Ding ist drin. Wie bei dem Führungstreffer der Gastgeber war auch der Ausgleich mit etwas Glück verbunden. Die Mauer fälschte den gefährlich getretenen Freistoß unhaltbar für den Torwart ab. Nach dem Ausgleich war es zu merken, dass nun beide Mannschaften die drei Punkte mitnehmen wollten. Während die Friedländer etwas schwächer wurden, versuchten die Hausherren den Ball in Richtung Tor zu bringen. Die besten Torchancen ergaben sich aber eher aus Zufall. Eine umkämpfte Schlussphase sollte es an diesem Tage aber nicht geben. Beide Mannschaften wollten ab der 85. Minute keine großen Risiken mehr eingehen und einigten sich mehr oder weniger auf ein Unentschieden. Ganz so ruhig war es dann aber doch nicht. In der Nachspielzeit bekamen die Gäste aus Friedland noch einmal einen Freistoß. Die Position war ähnlich wie beim Ausgleich. Robert Linse nahm sich erneut den Ball und trat denselben gegen den Pfosten, welcher von dort aus vor die Füße von dem eingewechselten Toni Jennrich prallte. Aus ungünstigem Winkel schoss dieser aber den Ball über das Tor. Der Unparteiische pfiff das Spiel ab und beide Mannschaften trennten sich mit einem 1-1 Unentschieden. Auch wenn vor allem in der ersten Halbzeit mehr für die Friedländer drin gewesen wäre, halten sie durch den Punktgewinn den Anschluss auf das untere Tabellenmittelfeld.

Aufstellung: Bleeck- Welchar, Linse, Dallmann, Pieske (Ziemer 84.)- Becker, Stahl, Kurzke, Fritz, Przygodda (Jennrich 68.)- Köller

Robin Raddatz

 

8. Spieltag, 17.10.2015           TSV Friedland 1814 II – SV Blau- Weiß Tutow 1-0 (0-0)

Mit einem 4-4-2 starteten die Friedländer um Kapitän Robert Stahl in das Spiel gegen SV Blau-Weiß Tutow. Während die Gastgeber sehr nervös begannen, lauerten die Tutower kompakt auf die Fehler der Heimelf. Der Plan der Gäste ging auf und die Friedländer machten einige Fehler im Aufbauspiel. In dieser Phase des Spiels hatten die Gäste dadurch einige gute Chancen. So trafen sie auch einmal den Pfosten der Hagedornkicker. Nach ungefähr einer halben Stunde setzte unsere „Zweite“ die ersten erwähnenswerten Akzente im gegnerischen Strafraum. Nach einer gut getretenen Ecke von Rico Stange, köpfte Stahl den Ball an die Latte. Nach dieser Aktion sind die Gastgeber immer besser in das Spiel gekommen und konnten Druck aufbauen. Tore für die Heimelf hätten in der Schlussphase der ersten Halbzeit unter anderem durch Till Jarchow fallen können. Nach 45 Minuten pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeitpause und die Friedländer verließen, nun als besseres Team, den Platz. An die besser werdende Leistung in der ersten Halbzeit konnte die Elf von Trainer Steinke nach der Pause nicht anknüpfen. Diese Phase des Spiels war insgesamt von vielen Ungenauigkeiten beider Teams geprägt. Die leichten Vorteile der Gäste, konnten nicht in zwingende Torchancen umgemünzt werden. Ähnlich wie in der ersten Hälfte fanden die Gastgeber erst in der letzten halben Stunde der Halbzeit besser ins Spiel. Endlich wurde wieder mit Zug zum Tor gespielt und der Wille der Hagedornkicker wurde auch in gute Offensivaktionen umgesetzt. Gute Chancen ergaben sich vor allem aus den daraus resultierenden Standardsituationen. Dies gipfelte in ein regelrechtes Eckenfestival in der Schlussphase, in welcher auch das entscheidende Tor fiel. Oliver Köller drosch den scharf hereingetretenen Eckball von Rico Stange per Direktabnahme mit dem Fuß in die Maschen. So stand es nach 87 Spielminuten 1-0 für die „Zweite“. Für die letzten Minuten hieß es dennoch die Konzentration aufrecht zu erhalten. Konstruktive Angriffszüge wurden von der Heimseite nun gemieden, um sich ganz dem Mauern hinzugeben. Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorn. Am Ende fehlten bei einem gefährlichen Fernschuss nicht viele Zentimeter. Auch der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Friedländer Torwart Heinz Bleeck musste in seinem Debüt im Männerbereich mehrmals ordentlich zupacken und war insgesamt sehr präsent auf dem Platz. Als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff, machte sich die Erleichterung breit. Man hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Rico Stange äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Ich glaube wir hatten die größeren Chancen aber das Spiel war doch sehr zerfahren. Man hat gemerkt, dass wir nicht wieder verlieren wollten. Trotz aller Nervosität war es ein dreckiger aber nicht unverdienter Sieg.“

Aufstellung: Koreng (Bleeck 46.) - Stange, Welchar, Dallmann, Zerwinski – Jarchow, Stahl, Fritz (Becker 70.), Przygodda (Pieske 85.) - Kurzke, Köller

Robin Raddatz