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Wichtige Schritte bis zur Wiedervereinigung des deutschen Sports

Zum 200. Geburtstag des Turnvaters Jahn organisierte die BSG am 1. Juli 1978 das Altersturnertreffen des Bezirks. In Vorbereitung auf das Jubiläum wurde in Zusammenarbeit mit der LPG (P) Friedland der alte Turnplatz wieder in Ordnung gebracht und mit Hilfe des VEB (K) Bau das Leuschner-Jahn-Denkmal zur „Sportstätte am Hagedorn“ umgesetzt. Auf dem alten Turnplatz erinnert nun ein Findling an den Beginn des Turnens an dieser Stelle.

 

Das Leuschner-Jahn-Denkmal wird anläßlich des 200. Geburtstages des Turnvaters Jahn zum Hagedorn umgesetzt

Noch im gleichen Jahr erhielten die drei Sporthallen die Namen: „Turnhalle Carl Leuschner“, „Turnhalle Friedrich Ludwig Jahn“ und „Spielhalle Vorwärts“.

Als besondere sportliche Erfolge sind zu nennen: 1978 und 1979 erringen die  Volleyballerinnen in Leipzig den DDR-Traktorpokal, 1979 steigen die Tennisspieler in die zweithöchste Spielklasse der DDR (1. Verbandsliga) auf und 1980 erringen die Prellballer drei Meistertitel in der Spielunion der drei Nordbezirke. 

 

Unsere erfolgreichen Volleyball-Frauen

Die Fußballer haben den Aufstieg geschafft

 

Die 1. Tennismannschaft steigt als Sieger der Spielunion in die Verbandsliga (zweithöchste Spielklasse der DDR) auf

Bei der BSG-Wahlversammlung am 30. Oktober 1980 kandidierte Sportfreund Hirschl aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder als BSG-Vorsitzender. In diese Funktion wurde Sportfreund Wolfgang Barthel gewählt.

In den folgenden Jahren begannen neue Sektionen mit der Arbeit:

1980 Sektion Prellball, Allgemeine Sportgruppe Pädagogen

1981 Abteilung Lehrlingssport

1983 Sektion Tischtennis

1984 Allgemeine Sportgruppe Veteranensport

1986 Sektion Judo, Allgemeine Sportgruppe Popgymnastik

 

Die Prellballer bilden 1980 eine eigene Sektion

In Zusammenarbeit mit den Betrieben verbesserten die Friedländer Sportler die Sportstätten und bauten neue Anlagen: 1983 das Tennishaus, 1984 Einzäunung der Sportstätte am Hagedorn, neuer Stall und Turnierplatz für den Pferdesport, 1988 zweiter Rasenfußballplatz und zwei Tennisplätze. 

 

Die Pferdesportler arbeiten am neuen Stall

 

Die Tennissportler bei der Feinplanierung der neuen Plätze

Bei der Einweihung des Pferdesportplatzes am 12. Mai 1984 begeisterten sich 2.000 Zuschauer an den Vorführungen der Friedländer und der Gäste aus der Lewitz. Die „Lewitzer Schecken“ wurden von allen in das Herz geschlossen und standen in der Folgezeit auch den jungen Friedländer Reitern zur Verfügung.

Am VII. Turn- und Sportfest 1983 nahmen 54 Sportler in den Übungsverbänden „Frauen“ und „Familiensport“ teil, die Altersturner und die Volleyballer kämpften um die Sportfestsiege. 1987 waren aus Friedland 39 Sportler im Übungsverband „Tanzende Jugend“ und beim Volleyball am VIII. Turn- und Sportfest beteiligt.

1983 erhielten wir den Ehrennamen BSG Traktor „Max Leistner“ Friedland. Max Leistner war Sportfunktionär im Arbeitersportverein Ring- und Boxclub „Roland“.

1984 wurde die BSG „Traktor“ mit dem Pokal „Für Erfolge im Freizeit- und Erholungssport“ und der Ehrenschleife des Bundesvorstandes ausgezeichnet. Das „Ehrenzeichen für Körperkultur und Sport“ erhielt der Vorsitzende, Wolfgang Barthel, ein Ehrenbanner des Bundesvorstandes des DTSB die BSG 1986. 1989 waren in der BSG „Traktor“ Friedland 1069 Mitglieder organisiert.

 

Der Kreisvorsitzende zeichnet die BSG aus (links) und die Sportler gratulieren dem "Turnvater" Heinrich Köhn zum 75. Geburtstag

Vom 25. Mai bis 4. Juni 1989 feierten die Sportler der BSG das Jubiläum „175 Jahre Turnen in Friedland“. Die Glückwünsche des Turnverbandes überbrachte der DTV-Präsident, Prof. Dr. Günter Bormann.

 

Das Logo "175 Jahre Turnen in Friedland". Prof. Bormann übergibt den Friedländer turnfrauen den Pokal

 

Der BSG-Vorsitzende zeichnet die siegreichen BSG-Sportler aus